Blog

Eine Sammlung – Alles rund ums Schreiben und Entstehen von Texten und Schreibprojekten.


Schreibaktion

Briefe schreiben gegen Einsamkeit

Briefe für Heime

… so die Überschrift des Aufrufs. Da die Bewohner von Pflegeheimen momentan keinen Besuch empfangen dürfen und viele betagte Menschen aus der Corona-Risikogruppe isoliert zu Hause sitzen, ruft die Initiative zu Kreativität auf und bittet um Briefe, Gedichte, Bilder und andere Beiträge, die einen Lichtblick in die Einsamkeit bringen. Sogleich begann in den eigenen vier Wänden eine blumige Bastelaktion.

> Mehr auf „Vergesst uns nicht!“


Schreibberatung

2 Schreibertyen – der Strukturschaffende und der Strukturfolgende

Früh festgelegt oder überbordend vor Worten

Der erste große Unterschied im Angehen schriftlicher Arbeiten – und von Schreibberatung – liegt darin festzustellen, ob der Schreibende eher zum strukturfolgenden oder strukturschaffenden Typ tendiert.  Während sich der Strukturfolgende entlang einer früh festgelegten Struktur hangelt, sich damit eventuell den Blick nach links und rechts versperrt, ist der strukturschaffende Typ mit seinen überbordenen Ideen vor dem Chaos nicht gefeit. Typ: Nobelpreisträger und ein durchaus interessantes Objekt für die Schreibberatung.

Unterschiedliche Schreibtechniken

Für jeden der beiden Typen eignen sich unterschiedliche Schreibtechniken. Doch die Einordnung fällt nicht ganz leicht, wie bereits mein eigenes Beispiel zeigt. Nachdem ich mich zunächst spontan dem – mir auf Anhieb vertrauteren – strukturschaffenden Typ zugeordnet habe, bin ich im Laufe der Weiterbildung zur Schreibberaterin ganz schön ins Straucheln gekommen. Denn eigentlich, und das kam mir erst im Verlauf des Lehrgangs in den Sinn, ist eine meiner ersten Handlungen bei Beginn eines Schreibprojekts, abzuwägen, wie viel Zeit und Einsatz mich der Text kosten wird…

Der Mix macht’s

Da ich – trotz aller Textliebe und gelegentlichen Schreibwut – äusserst gern das Ende der Arbeit, und die Möglichkeiten der Pausen, im Blick habe, ist meine erste Tat die Aufwandseinschätzung. Gefolgt von Schritt zwei: Den Überlegungen hinsichtlich der Struktur. Einer groben Struktur, in der sich  Fragen beantworten wie „Was will der Leser, was erwartet er sich, warum sollte er diesem Text seine Zeit widmen, was ist die lohnende Botschaft, der Mehrwert?“ Außerdem: „Wie bringe ich Leser dazu, am Ball zu bleiben?“ „Wie verläuft der Rote Faden? Gibt es einen Spannungsbogen?“

Den Leser visualisieren hilft

Nicht jeder Text benötigt einen Spannungsbogen, nicht jeder Text ist adressatenorientiert ausgerichtet. Und dennoch: Mit einem Leser im Kopf schreibt es sich einfach besser. Ist die eigene anfangs Motivation gering, so hilft es, sich Jemanden vorzustellen, der genau auf diesen Text wartet. Ist die eigene Motivation dagegen riesig, ist es eine Hilfe, sich eine fiktiven Leser vorzustellen, der nur wenig Zeit besitzt und schnell durch den Text finden will.


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